Für dieses Ausstellungskonzept haben wir in Zusammenarbeit mit dem Büro Katrin Grella Graphikdesign eine mobile Architektur realisiert, die es erlaubt, die gesamte Ausstellung auf wirtschaftlichste Art drei Jahre lang auf Wanderung zu schicken. Dazu haben wir das Ladevolumen eines LKW`s aufgenommen und daraus die Maße für das Ausstellungsmobiliar abgeleitet. Dieses besteht aus 25 großen Aluminium-Koffern, die auf die Ladeflächen zweier 12-Tonnen-LKW passen. Am jeweiligen Ausstellungsort platziert, werden sie aufgeklappt und arretiert. Filzbespannte Schaumstoffquader, welche die in die Koffer eingebauten Bildschirme im Transportzustand schützen, werden nach dem Öffnen entnommen und als Sitzelemente verwendet.

Mit dieser Form, die zwar aus rein logistischen Überlegungen heraus entstanden ist, porträtieren wir auch die Helmholtz-Gemeinschaft an sich: die ganze Ausstellung wirkt selbst wie eine Forschungsstation, die man morgen z.B. in die Antarktis verschiffen könnte, um damit vor Ort zu forschen.

 
 
 

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Wunderkammer Wissenschaft
Wanderausstellung für die Helmholtz-Gemeinschaft
2006 -

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