Für dieses Ausstellungskonzept haben wir in Zusammenarbeit
mit dem Büro Katrin Grella Graphikdesign eine mobile
Architektur realisiert, die es erlaubt, die gesamte Ausstellung
auf wirtschaftlichste Art drei Jahre lang auf Wanderung zu
schicken. Dazu haben wir das Ladevolumen eines LKW`s aufgenommen
und daraus die Maße für das Ausstellungsmobiliar
abgeleitet. Dieses besteht aus 25 großen Aluminium-Koffern,
die auf die Ladeflächen zweier 12-Tonnen-LKW passen.
Am jeweiligen Ausstellungsort platziert, werden sie aufgeklappt
und arretiert. Filzbespannte Schaumstoffquader, welche die
in die Koffer eingebauten Bildschirme im Transportzustand
schützen, werden nach dem Öffnen entnommen und als
Sitzelemente verwendet.
Mit dieser Form, die zwar aus rein logistischen Überlegungen
heraus entstanden ist, porträtieren wir auch die Helmholtz-Gemeinschaft
an sich: die ganze Ausstellung wirkt selbst wie eine Forschungsstation,
die man morgen z.B. in die Antarktis verschiffen könnte,
um damit vor Ort zu forschen.
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